Tenjiblock 進と休,

2015, Installation
Ort: Saijo
Material: Keramik, Stahl
Ein aus dem Alltag entrücktes Element, für japans Straßen ein gewohntes Bild. Der Tenjiblock. Er zieht sich entlang der Straßen und dient den Menschen ohne Sehvermögen, sich im Alltag auf den Straßen zurecht zu finden. Unabdingbar und essentiell erforderlich für Menschen ohne Augenlicht.
›mehr‹

Und nun? Ist das ernst? Darf das sein? Es ist ein Spiel!

Wir gehen einen Weg. Wissen wir von diesem Weg? Haben wir nur diesen einen Weg? Besteht eventuell die Möglichkeit sich für einen anderen Weg zu entscheiden? Gestalten wir bewusst unseren Weg?

Der Tenyiblock in Keramik auf einer Schotter - Fläche wird greifbar. Durch aktive Gestaltung des Besuchers erlebbar. Ich gestalte meinen Weg, ich halte an 休 und gehe weiter 進, -oh ein Tenjiblock zerbricht,- ich gehe einen neuen Weg!

わたしたちは、とあるひとつの道の上を歩んでいます。

それは、どのような道なのでしょうか。 道は、それひとつしかないのでしょうか。 それとも、他の道を選ぶことができるのでしょうか。 意識的に自分の道を作ることはできるのでしょうか。

この点字ブロックを実際に手に取って、自分の道を創作してみてください。 私は自分の道を作ります、その道を外れてみたり、新しい道に進んでみたり、他の道を行ってみたり、また新しい道に行ってみたりします。

進 と 休

澪前田訳日本語

Ins Japanische übersetzt von Mio Maeda

Meinen Herzlichen Dank für die Unterstützung richte ich an: Mio Maeda, Mitsuo Maruhashi, Saja Irie und Yuto Endo

Himbliblablu,

2014, Installation
Ort: Dirk Bach Haus in Köln
Material: Gips, Scheinwerfer, Farbe, Holz, Metall
Der Frühling stand vor der Tür, alles begann sich wie von Zauberhand zu entwickeln. Zu beginnen, zu wachsen und zu blühen.
Wir (Künstler aus Bonn und Köln) bekamen die Möglichkeit, ein ehemaliges Hospiz in Köln zu bespielen. Ein sonderbares Gefühl, machte die Runde, das Interesse hinein zu tauchen, eine hohe Bedeutung. Ein Raum, geprägt vom Sterben, verdeutlichte die Transformation des Lebens, dieser Prozess wurde zur Inspiration meiner Arbeit.
›mehr‹

Himbliblablu

Grauheit schleicht sich vorbei, das transparent, weißlich schimmernde, der gewaltige Wolkenvogel durchbricht’s, graublaue Äuglein liegen mitten im Fell der Losigkeit. Seine feinen Linienschleifen, in der blauen Reinheit, krächzt es zusammen, kotzt aus.

Miau, Miau!

S. Scherl

7+1=Invinity,

2014, Installation
Ort: Hiroshima, Yokohama, Bonn, Köln
Material: Klebeband
Ich grenze einen Ort, meiner Wahl, mit Klebeband ein. Die rechtwinkligen Flächen, die dabei entstehen, erkläre ich zum Forschungsraum. Einen Raum, in dem ich auf Entdeckungsreise gehen kann. Meine Kamera wird dabei zu einem Fernrohr,das Details erkennbar werden lässt. Die Begrenzung dieses Raumes ist starr und doch durchlässig so dass ein Blick auch dahinter erlaubt bleibt.
›mehr‹

Ich setze mir Grenzen im unendlichen Raum der Möglichkeiten und damit Spielraum für meine Bewegung. Einen Raum im Raum. Frei nach Goethes Parabase, vom Großen ins Kleine und vom Kleinen ins Große.

In 7+1=Invinity werden 7 Räume angelegt, die mit +1 eine Verbindung zwischen Ausstellungsfläche und öffentlichem Raum herstellen. Der 8. Raum +1, wird innerhalb der Ausstellungsfläche als Vermittler platziert. Hier beginnt die Interaktion. Der Betrachter ist eingeladen sich auf eine Entdeckungsreise zu begeben, um sich hierbei seinen individuellen Raum zu schaffen in der Unendlichkeit aller Möglichkeiten.

+1 wurde während des Ausstellungszeitraumes ebenfalls Dokumentiert und lädt zu einer weiteren Betrachtung ein.

Flugwahner,

2013, Installation
Ort: Wahner Heide bei Köln
Material: 150m Zwirn, 3 Spiegel 2,3m x 0,5m, 1,3m x 0,5m, 1m x 0,5m
Auf einem ehemaligen belgischen Militärgelände, gegenüber des Flughafens Köln-Bonn habe ich drei Spiegel in die Erde eingegraben. Die Form zeigt Wasserpfützen. Eine optische Täuschung entstand. Ebenfalls auf diesem Arial spannte ich meterlangen Zwirn. Der Zwirn befand sich einen Meter über der Erdoberfläche und war im Spiegel wieder zu sehen. Dabei entstand eine Mischung aus Stolperdraht und Flugstrassen. Die Irritation interessierte mich dabei.
›mehr‹

Die Installation wirkt während der Begehung bedrohlich. Der Zwirn assoziiert zum einen Stolperdraht, eine Art Sprengfalle, könnte man meinen.

Tatsächlich ist die Pfütze eine Art Falle. Eine Falle für das Sehvermögen, ein Spiegel der Wasser imitiert und bei dessen Anblick sich Flugzeugstraßen kreuzen können.

Flügeli,

2013, Temporäre Installation
Ort: Bern an der Aare (Schweiz)
Material: Beton
Foto: Katrin Hilti

Cezanne,

2013, Installation
Ort: Thermi Thesaloniki
Material: 3 Stahlstangen 3m Länge 2cm Durchmesser, 7 Stahlstangen 4m Länge 5cm Durchmesser, 1 Holzpfahl 8m Länge 20cm Durchmesser